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10 Gründe warum ich die Apple Watch nicht begreife

Lange wurde Sie erwartet: die Apple Watch. Im Vorfeld wurde darüber spekuliert, welche Funktionen sie wohl haben könnte und wie sie den Durchbruch in einem Technologie getriebenen Umfeld schaffen würde.

AppleWatch

Nun ist sie lanciert und erstaunlich wenig Kritik macht sich breit. Gerne liste ich 10 Gründe auf, weshalb ich die Apple Watch nicht begreife.

  1. Die Uhr ist ein Schmuckstück. Wer eine trägt, sucht sich die schönste aus dem gesamten Uhrensortiment. – Ist es eine Apple Watch, dann Glück für den Konzern.
  2. Junge Generationen tragen keine Armbanduhr mehr. Die Apple Watch ist somit für die Älteren gemacht. – Hoffentlich gibt es eine App mit Notrufknopf.
  3. Alle, die sich eine Smart Watch leisten können haben ein Smartphone. Dieses ist meist nur 5 cm von der Uhr entfernt – nämlich in der Hand. Gleichzeitig auf die Uhr und das Smartphone zu schauen wird Übung brauchen.
  4. Beim Joggen muss das iPhone dabei sein, wenn der volle Funktionsumfang der Apple Watch genutzt sein will – Training mit Zusatzgewicht, also. Vielleicht schafft die Apple Watch zumindest neue Weltrekorde.
  5. Zur Erfassung von Fitnessparametern braucht es kein Gerät, das die Zeit anzeigt. Das Nike Fuelband und das Fitnessarmband Jawbone Up können das längst. – Warum Apple eine Uhr dazu braucht, ist mir schleierhaft.
  6. Der Name “Watch” bedeutet, dass keine Innovation stattgefunden hat. Erste Uhren wurden 3000 vor Christus entwickelt. – Hoffen wir es daure nicht noch einmal so lange.
  7. Die vermutet kurze Batterielaufzeit ist ein massiver Nachteil. – Wer die Uhr abgelegen und im Adventure Bereich einsetzen möchte, muss ein kleines Kraftwerk dabei haben.
  8. Apple Pay ist der neue Bezahldienst von Apple. Dieser Vorstoss ist ein verdeckter Geniestreich für Apple und wird zum erfolgreichen Geschäftsmodell. – Dass es zu dessen Erfolg die Apple Watch wirklich braucht, glaube ich nicht.
  9. Wäre das Gerät nicht von Apple, wäre die Berichterstattung deutlich negativer ausgefallen. – Journalisten und Blogger scheinen an die Revolution der Uhrenbranche zu glauben. Doch wirkliche Innovation sieht anders aus.
  10. Die Apple Watch ist definitiv kein Geniestreich. Ich denke nicht, dass Steve Jobs mit dem Produkt zufrieden wäre. – “One more thing”  hätte unter ihm anders begeistert.

Die Apple Watch ist ein kleiner Schritt in Richtung Internet of Things. Doch dieses ist zurzeit noch eher ein Schlagwort. Bis Kleider, Möbel, Fahrzeuge und Nahrungsmittelverpackungen intelligent und mehrheitsfähig sein werden, wird es noch manchen Versuch brauchen. So ist die Apple Watch doch immerhin  stilvoll und ein Hingucker.

Apple mag mit der Lancierung der Apple Watch die Konkurrenz herausfordern und die Analysten beruhigen. Allerdings hätte eine tatsächliche Innovation etwas Unvorstellbares und Einzigartiges geschaffen. – Einen intelligenten Ehering vielleicht, der den Status der Liebesbeziehung dokumentiert und die Scheidungsrate senkt.

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Six lies of Success

Today I had the privilege to attend a talk of Jim McKelvey co-founder of Square. Jim is not only a serial entrepreneur but he is a gifted speaker, too.

JimMcKelvey 

He started his speech by the title “Lies of success”. He then lined up six common golden rules that are believed to be true and started to explain how they proved to be inconsistent with his experience.

LiesOfSuccess

He stroke through one after the other and replaced it by his truth:

1. Seek opportunities – Solve problems
Opportunities are countless therefore look for problems that need to be solved.

2. Ship great products – Be fast and good
Instead of launching great products develop them by involving your peers.

3. Invent something – Assume technology
When Steve Jobs was asked: What’s the button for on the iPad? He replied: “It does what you want it to do.” Instead of inventing a new iPad customise it your way and create something bigger.

AssumeTechnology

4. Work fast – Be patient
Find the right moment to do something. “Fast” is not the only essence.

5. Study great leader – Question everything
When Jim had to give a talk just after Jack Welch he felt overchallenged. His seat mate told him: “You know, Jack is a brilliant keynote speaker and probably one of the best mangers ever, but his methods are not the only truth and may not work implicitly.”

6. Be bold – Humbly persevere
Sometimes you need to be patient and sit it through.

Goldfisch-Ideen bestimmen das Kundenerlebnis

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Vor einigen Jahren habe ich einen Vortrag von Daniel Zanetti gehört, wie sich Kunden begeistern lassen. Zanetti beriet Firmen, wie sie ihr Kunden verblüffen können. Er schilderte folgendes Beispiel, das mir zufällig wieder durch den Kopf ging:

Ein australisches Hotel wollte seinen Gästen etwas Einzigartiges bieten. Das Hotel beherbergte vorwiegend Geschäftsleute. Zanetti war geschäftlich in diesem Hotel zu Gast und bekam das Anliegen mit. Er schlug dem Hoteldirektor vor, jedem Gast einen Goldfisch mit aufs Zimmer zu geben. Die Idee schien absurd. Was sollten gestresste Geschäftsleute mit einem Goldfisch? Es blieb die Probe aufs Exempel.

Die Receptionistin war jung und scheu. Sie bekam weiche Knie, wenn sie daran dachte, den Geschäftsherren einen Goldfisch im Glas anbieten zu müssen. Nichts desto trotz, sie hat sich überwunden und der erste Gast kam.

Ein Aquarium mit Goldfischen und eine Anzahl Goldfischgläser schmückten die Reception. Der erste Gast – ein Manager eines grossen Industriekonzerns in Kravatte, mit Rollkoffer und düsterem Blick, schritt an die Reception und bat um den Schlüssel. Die Receptionistin erledigte die Routine und fragte ihn, als er seinen Rollkoffer am Griff packen wollte: “Welchen Goldfisch wünschen Sie?” Der Mann traute seinen Ohren nicht, schaute irritiert aufs Aquarium und wählte einen aus.

Der Ruf des Hotels mit Goldfisch Checkin verbreitete sich rasant und das Hotel erlebte eine unvergleichlichen Andrang mit Gästen, die statt alleine einen Goldfisch als Zimmer-Kameraden haben wollten.

Die Goldfisch-Idee ist über zehn jährig. Es braucht Mut und die Bereitschaft zum Aussergewöhnlichen, damit “Goldfisch-Ideen” aber auch heute Ihre Kundschaft verblüffen. Sie bestimmen das Kundenerlebnis.