Die Agentur als Magic Box ist tot – sozialkompetent muss sie sein


Bis vor einigen Jahren, waren die Werbeagenturen die Knowhowträger, wie man Produkte lanciert, Kunden gewinnt und auffällt. Das Briefing wurde in den Trichter gekippt, unten raus kam die fertige Werbeidee. Agenturen waren eine Magic Box und sie brüsteten sich mit endloser Kreativität, die nur ihnen beschieden war. Das ist vorbei. Kampagnenideen können im Internet gegoogelt werden, die verrücktesten Ideen sind bereits umgesetzt und Firmen wollen stärker im Prozess eingebunden sein. 
 
Tim Alexander, Leiter Marketing- und Markenkommunikation der Swisscom, gab kürzlich auf persönlich.ch ein Interview in dem er von einer neuen Form der Zusammenarbeit sprach: “Alle an einem Tisch und gemeinsam mit uns als Kunde wird gearbeitet, diskutiert und entschieden.” Er machte deutlich, dass im Unternehmen selbst wichtiges Knowhow und klare Vorstellungen herrschen, wie die Marke erfolgreich und nachhaltig entwickelt werden soll.
 
Marketingfachleute und Werber müssen sich deshalb daran gewöhnen, dass sie lediglich ein Teil der Lösung sind. Agenturen, die auf die Kompetenzen ihrer Kunden bauen und es gleichzeitig schaffen, kompromisslos die Marketingziele in stimmige Konzepte und Massnahmen umzumünzen, werden erfolgreich sein. Dies fordert eine Balance an Feinfühligkeit und Strenge, die in sozialer Kompetenz zum Ausdruck kommen. Agenturen und Unternehmen müssen zueinander passen. 
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