Der rote Faden der Customer-Experience


Das Restaurant sieht von aussen charmant aus und der Name verführt nach Italien. Im Inneren zweifelt man, wie mediterran der Name gemeint ist. Die Bilder passen nur vage zum Thema, Boden und Wandanstrich beissen sich, Tisch und Stühle hingegen könnten auch in Sardinien unter einer lichte mit einer Kletterrebe bewachsenen Pergola stehen. Essen und Bedienung sind wieder einwandfrei authentisch italienisch und das Menu ist bekömmlich.
 
Das Dessert, das zum Menu dazugehört, kann nicht gewählt werden ein Muffin mit Vanillesauce. Verziert ist es mit Mandel- und Pistazienkrümmel. Während das Essen geschmeckt hat, weckt das Dessert optisch Unsicherheit. Das Muffin wirkt wegen der Krümmel-Deko trocken und an Vanillesauce wurde gespart. Auf der Zunge zergeht das Muffin wie ein Traum, sodass die Vanillesauce beinahe überflüssig wird.
 
Die gesamte Lunch-Experiance ist durchzogen. Immer wieder unterbricht ein inkonsequent umgesetztes Element den Bogen und stört den umfassenden Genuss. So wie dieses alltägliche Beispiel lassen sich alle Angebote und Dienstleistungen analysieren.
 
Kunden träumen vom roten Faden in der Customer-Experience, warum ist er so selten?
 
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