Der unbeherrschte ROI


Medien mit klassischem Werdegang sind nicht in der Lage, dem Bedürfnis nach vernetzter Information zu entsprechen. Es reicht nicht zum bestehenden Angebot eine online Alternative zu schaffen. Auch wenn dies die Absicht widerspiegelt, jungen Generationen entsprechen zu wollen und elektronische Tools einzusetzen. Der von den Medienhäusern dafür betriebene Aufwand ist nach wie vor marginal, die Funktionalität ungenügend und der bei der Zielgruppe ausgelöste Ärger über ein schwaches Angebot fatal fürs Image.

Wer argumentiert, das Angebot sei eben “gratis”, irrt sich gewaltig. Zwar zahlen User nicht zwingend mit Geld, sondern mit anderer Währung: Aufmerksamkeit, Zeit, Klicks und persönlichen Daten. Viele Firmen – nicht nur Medienhäuser – haben bis heute aber noch nicht verstanden, diese zu ihren Gunsten zu nutzen.

ROI könnte follglich als Return on Interest definiert werden. Doch erfolgreiche Geschäftsmodelle, die damit umzugehen verstehen, sind aber noch rar. Interesse, Anerkennung und Loyalität sind bereits heute in Nischenmärkten entscheidende Erfolgsfaktoren. Firmen, die dies verstehen, werden über ihre Erfolge erfreut sein. Ihr Geschäftsmodell wird greifen.

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