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Der Traum viralen Verbreitens



Marketing-Verantwortliche träumen davon, dass sich ihre Kampagnen viral verbreiten. Doch oft bleibt dies ein Traum. Je kleiner die Zielgruppe, desto kleiner die Chance, dass sich eine Werbebotschaft viral verbreitet. Wie in der Physik ist virales Marketing von der kritischen Masse abhängig. Wie gross diese ist, ist weder kalkulier- noch manipulierbar.

Das offene Geheimnis, das diesem Phänomen zugrunde liegt, ist die Mündigkeit der Zielgruppe. Sie entscheiden selbst, was sie gut und verbreitenswert finden und überlegen sich, inwiefern sie sich mit einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung identifizieren wollen.

Erfolgsfaktoren für eine virale Verbreitung sind demzufolge, eine gute Geschichte und ein hohes Involvement bei der Zielgruppe. Alternativ ist der Mechanismus unserer Ich-Bezogenen-Gesellschaft zu betätigen, der die Antwort des Kunden auf die Frage: “Was bringt es mir?” liefert.

Sowohl die gute Geschichte, hohes Involvement und die Antwort auf die Frage “Was bringt es mir?” gehören zur Kür des Marketing und keine simple Anleitung viraler Kampagnen-Elemente.

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