Ohne WIRE geht es LESS gut!


Etwas naiv, vielleicht, vertraute ich darauf, dass ich in den beiden Hotels in Frankfurt und Linz während einer Geschäftsreise vom 11. – 14. Juni problemlos über wireless oder eine andere Geissart aufs Internet zugreifen konnte. In Frankfurt (11. Juni) verfügte mein Zimmer auch tatsächlich über eine hervorragende Internetverbindung und ich konnte dem Ende des “Foundation Courses” ruhig entgegen sehen.
Am Dienstag (12. Juni) blieben mir lediglich die beiden letzten “Assignments” fertig zu stellen und anschliessend ein letztes Mal im Seminar 2 an der Klassendiskussion teilzunehmen. Das Ende des Kurses und damit die Deadline für alle Aufgaben war der Mittwoch, 13. Juni, 24.00 Uhr.
In Linz angekommen – es war bereits Dienstag Nacht gegen 12 Uhr – entschied ich mich, noch einmal “an die Uni” zu gehen und sah mich mit einem nicht funktionierenden Wireless-Netzwerk konfrontiert. Da es auch die Möglichkeit gibt, offline zu arbeiten, erarbeitete ich zwei offene Beiträge offline, in der Hoffnung, diese mühelos am Mittwoch online zu schalten.
Die Uhr meines Handys zeigte bereits 2.45 Uhr (Mittwochmorgen) als ich fertig “studiert” hatte. Demzufolge steckte die Müdigkeit tief – so tief, dass ich am Mittwochmorgen sogar ungewollt das Frühstück verpasste. Meine letzte Online-Seminarrunde musste ich auf den Abend verschieben.
Nach einem anstrengenden Tag – wir schrieben den 13. Juni – zum Thema Ideenmanagement in Linz kehrte ich gegen 20 Uhr wieder in mein Hotelzimmer zurück. Eine Stunde später gelang es mir immer noch nicht, eine Verbindung ins Internet herzustellen. Die Zeit drängte, denn Nichterfüllen der Aufträge wäre gleichbedeutend gewesen, wie Nichterfüllen des “Foundation Courses” und damit wäre der Übertritt ins erste Modul zum scheitern verurteilt gewesen.
An der Hotelreception erhielt ich wenig Unterstützung. Das Internet des Hotel Offices zu beanspruchen schien eine noch nie da gewesene Anfrage darzustellen und wurde deshalb von der Managerin on duty abgelehnt. Glücklicherweise gab es andere Gäste im Hotel, die ebenfalls keine Internetverbindung herstellen konnten und die Belegschaft an der Reception liess sich immerhin zu einem Anruf der Hotline von t-mobile bewegen. Ernüchternd war hingegen die Antwort der Hotline: “… wohl heute nicht mehr!”
Das bedeutete, dass es eine andere Möglichkeit geben musste, mich ins Internet einzuwählen. Ich erwog bereits die Idee, in der Nachbarschaft von Tür zu Tür nach einem Internetanschluss zu fragen und begann mit der mentalen Vorbereitung 😉
Schliesslich rückte die Receptionistin – der es versagt blieb, die verschiedenen technologieabhängigen Hotelgäste bei Laune zu halten – ein Modem raus, das (wie sie sagte): “in die Steckdose eingesteckt und mit dem LAN-Stecker des Notebooks verbunden noch immer eine Verbindung herzustellen vermochte”. Die Zeit war bereits um eine weitere halbe Stunde fortgeschritten und die Bewertung “successfully completed” oder “failed” lagen bedenklich nahe beieinander.
Das Modem erwies sich als einwandfrei, die Aussage der Receptionistin als wahr und innert 30 Minuten erledigte ich den Rest der Aufträge und die Erleichterung war gross, als ich das Modem kurz nach 22 Uhr bei der Reception zurücklegte. Obschon ich bereit gewesen wäre hohe Kosten für diese eine, entscheidende Internetverbindung zu bezahlen, kostete sie mich grosszügigerweise keinen Cent!
Ein etwas Nerven strapazierender, aber schliesslich erfolgreicher Abschluss des “Foundation Courses” liegt hinter mir und zusammenfassend kann ich sagen: Der Entscheid für dieses Studium bereue ich keineswegs. Ich freue mich auf die weiteren Herausforderungen, die hoffentlich in Zukunft fachlicher und nicht technologischer Art sein werden!

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