Wie kann Werbung smarter gemacht werden?

Konkrete Inhalte und Beispiele gibts an der Smart Marketing Konferenz 2014. Enigma organisiert diesen Event in Bern und Zürich. Ab sofort sind die kostenlosen Tickets buchbar. Wenn ich den Event nicht selbst organisieren würde, würde ich ihn besuchen.Neue Technologien, innovative Startups, eine aufstrebende Generation Y und die nur einen Klick entfernte Konkurrenz verlangen eine neue Kreativität im Marketing. Kreativität, die statt medienisolierten Massnahmen cross mediale Kampagnen hervorbringt. Kampagnen, die sowohl aufeinander abgestimmte und voneinander abhängige online Massnahmen umfassen und gleichzeitig geschickt mit traditionellen Werbeformen harmonieren.

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Konkrete Inhalte und Beispiele gibts an der Smart Marketing Konferenz 2014. Enigma organisiert diesen Event in Bern und Zürich. Ab sofort sind die kostenlosen Tickets buchbar. Wenn ich den Event nicht selbst organisieren würde, würde ich ihn besuchen.

10 Gründe warum ich die Apple Watch nicht begreife

Lange wurde Sie erwartet: die Apple Watch. Im Vorfeld wurde darüber spekuliert, welche Funktionen sie wohl haben könnte und wie sie den Durchbruch in einem Technologie getriebenen Umfeld schaffen würde.

AppleWatch

Nun ist sie lanciert und erstaunlich wenig Kritik macht sich breit. Gerne liste ich 10 Gründe auf, weshalb ich die Apple Watch nicht begreife.

  1. Die Uhr ist ein Schmuckstück. Wer eine trägt, sucht sich die schönste aus dem gesamten Uhrensortiment. – Ist es eine Apple Watch, dann Glück für den Konzern.
  2. Junge Generationen tragen keine Armbanduhr mehr. Die Apple Watch ist somit für die Älteren gemacht. – Hoffentlich gibt es eine App mit Notrufknopf.
  3. Alle, die sich eine Smart Watch leisten können haben ein Smartphone. Dieses ist meist nur 5 cm von der Uhr entfernt – nämlich in der Hand. Gleichzeitig auf die Uhr und das Smartphone zu schauen wird Übung brauchen.
  4. Beim Joggen muss das iPhone dabei sein, wenn der volle Funktionsumfang der Apple Watch genutzt sein will – Training mit Zusatzgewicht, also. Vielleicht schafft die Apple Watch zumindest neue Weltrekorde.
  5. Zur Erfassung von Fitnessparametern braucht es kein Gerät, das die Zeit anzeigt. Das Nike Fuelband und das Fitnessarmband Jawbone Up können das längst. – Warum Apple eine Uhr dazu braucht, ist mir schleierhaft.
  6. Der Name “Watch” bedeutet, dass keine Innovation stattgefunden hat. Erste Uhren wurden 3000 vor Christus entwickelt. – Hoffen wir es daure nicht noch einmal so lange.
  7. Die vermutet kurze Batterielaufzeit ist ein massiver Nachteil. – Wer die Uhr abgelegen und im Adventure Bereich einsetzen möchte, muss ein kleines Kraftwerk dabei haben.
  8. Apple Pay ist der neue Bezahldienst von Apple. Dieser Vorstoss ist ein verdeckter Geniestreich für Apple und wird zum erfolgreichen Geschäftsmodell. – Dass es zu dessen Erfolg die Apple Watch wirklich braucht, glaube ich nicht.
  9. Wäre das Gerät nicht von Apple, wäre die Berichterstattung deutlich negativer ausgefallen. – Journalisten und Blogger scheinen an die Revolution der Uhrenbranche zu glauben. Doch wirkliche Innovation sieht anders aus.
  10. Die Apple Watch ist definitiv kein Geniestreich. Ich denke nicht, dass Steve Jobs mit dem Produkt zufrieden wäre. – “One more thing”  hätte unter ihm anders begeistert.

Die Apple Watch ist ein kleiner Schritt in Richtung Internet of Things. Doch dieses ist zurzeit noch eher ein Schlagwort. Bis Kleider, Möbel, Fahrzeuge und Nahrungsmittelverpackungen intelligent und mehrheitsfähig sein werden, wird es noch manchen Versuch brauchen. So ist die Apple Watch doch immerhin  stilvoll und ein Hingucker.

Apple mag mit der Lancierung der Apple Watch die Konkurrenz herausfordern und die Analysten beruhigen. Allerdings hätte eine tatsächliche Innovation etwas Unvorstellbares und Einzigartiges geschaffen. – Einen intelligenten Ehering vielleicht, der den Status der Liebesbeziehung dokumentiert und die Scheidungsrate senkt.

Six lies of Success

Today I had the privilege to attend a talk of Jim McKelvey co-founder of Square. Jim is not only a serial entrepreneur but he is a gifted speaker, too.

JimMcKelvey 

He started his speech by the title “Lies of success”. He then lined up six common golden rules that are believed to be true and started to explain how they proved to be inconsistent with his experience.

LiesOfSuccess

He stroke through one after the other and replaced it by his truth:

1. Seek opportunities – Solve problems
Opportunities are countless therefore look for problems that need to be solved.

2. Ship great products – Be fast and good
Instead of launching great products develop them by involving your peers.

3. Invent something – Assume technology
When Steve Jobs was asked: What’s the button for on the iPad? He replied: “It does what you want it to do.” Instead of inventing a new iPad customise it your way and create something bigger.

AssumeTechnology

4. Work fast – Be patient
Find the right moment to do something. “Fast” is not the only essence.

5. Study great leader – Question everything
When Jim had to give a talk just after Jack Welch he felt overchallenged. His seat mate told him: “You know, Jack is a brilliant keynote speaker and probably one of the best mangers ever, but his methods are not the only truth and may not work implicitly.”

6. Be bold – Humbly persevere
Sometimes you need to be patient and sit it through.

How to Tell a Journalist from a Blogger

Nächste Woche hat enigmaprod.ch das Privileg, für Victorinox einen Produkte Launch in New York City durchzuführen. Enigma setzt dabei auf einen Event, an dem Bloggers und das New York Fire Department die Marke erleben können und sie in Szene setzen. Der Artikel von @jolieodell war eine lesenswerte Inspiration.

A couple days ago, I was forced to make the distinction between journalists and bloggers in a long-winded defense of “the Fourth Estate.” [tweetmeme source=”jolieodell” only_single=false]

I only touched on this subject briefly:

I have to apologize on behalf of my entire profession for how you have been treated by a few bloggers, whom I’ll have the tact to not name here. There are bloggers who know and care nothing about real journalism, who see this profession as an opportunity for short-term gain at anyone’s expense, who find no joy in it and who dream only of fame in the now and a lucrative exit thereafter. These people are not journalists; they are self-serving scum. And they’ve royally fucked up how a lot of people see my profession.

The aftermath of that post suggests I definitely need to outline what makes a journalist a journalist.

You see, it doesn’t really…

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Storytelling – gutes Manual

Storytelling wird gerne als Schlagwort im Zusammenhang Marketing genutzt. Im Kontext der WM ist eine Parallele am ehesten mit dem Wort “Abseits” gegeben. Jede/r weiss, dass es diese Regel gibt. Sie zu erläutern, ist komplex und das Abseits stehen als taktisches Spielelement gezielt einzusetzen, ist höchst anspruchsvoll und mit Risiko verbunden. Dasselbe gilt für Storytelling. Gute Geschichten erzählen sich weiter, unausgereifte Geschichten stellen ein Risiko dar und schaffen den gewünschten Link zwischen Zielgruppe und Marke nicht.

Das hier eingebettete eBook ist eine wertvolle Quelle inspirierten Storytellings. Viel Spass!

Vier Gründe für die Kurzlebigkeit und warum man sich nicht dagegen wehren soll

Das Verhältnis, wie viel Zeit für eine bestimmte Sache nötig ist, verändert sich und damit auch unsere Wahrnehmung. Alles scheint kurzlebig zu sein. Hier sind vier Gründe, weshalb das so ist:
  • News: Neuigkeiten verbreiten sich über die elektronischen Kanäle in Windeseile über den ganzen Globus. Wer News nach wenigen Stunden als “Breaking News” bezeichnet, ist von gestern. 
  • Technologie: Der Lebenszyklus von Technologien verkürzt sich immens. Speichermedien potenzieren ihre Kapazitäten in wenigen Monaten, Rechenleistungen und Datenübertragungsgeschwindigkeit ebenfalls. Globalisierte und interdisziplinäre Forschungsprojekte kommen rascher zum Ziel. Wer immer auf die nächste Generation wartet, die noch besser sein soll, wird ewig warten. 
  • Produktion: Produktionsverfahren werden laufend verfeinert und mittels peinlich genauer Planung antizipiert. Wenn es heute gebogene Displays gibt, wird es morgen elektronische Tageszeitungen auf e-Paper geben, die sich laufend aktualisieren, sich aber wie normales Zeitungspapier verhalten.
  • Mode und Design: Modebewusstsein und Stil werden von Fashionlabels, Künstlern und Promotoren getrieben. Mode und Design gehen weiter, nur wenige Klassiker bleiben.
Die Zeitdimensionen verändern sich. Wer das akzeptiert hat es leichter, als wer sich dagegen wehrt. 

In die Welt potentieller Kunden eintauchen

Wenn sich Mütter oder Väter mit ihren Kindern auf dem Spielplatz vergnügen, Wintersport Begeisterte die Skitage geniessen, Familien im Hallenbad plantschen, gestresste Manager ins Feierabend-Bier gehen, Putzpersonal über ihre Familien in der Heimat spricht oder Jugendliche sich auf sozialen Netzwerken austauschen, sollten Firmen nicht respektlos die Atmosphäre zerstören und ihr Angebot aufdrängen. Vielmehr sollten sie sich überlegen, wie sie in die Welt potentieller Kunden eintauchen können und im übertragenen Sinn Spielplatzgäste werden, genüsslich mit skifahren, plantschen oder interessiert mithören.